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Innovation Deutschland

Sichere Endgeräte: Prävention statt Verteidigung

Sichere Endgeräte: Prävention statt Verteidigung
  • PublishedFebruary 19, 2026

Wer an IT-Sicherheit denkt, hat Netzwerke und Datenspeicher im Sinn. Doch das größte Einfallstor für Kriminelle und Spione sind Endgeräte. Um sie zu schützen, braucht es einen neuen Sicherheitsansatz: einen Schutzschild, der Angriffsflächen beseitigt, immun macht gegen die Ausbreitung von Bedrohungen und für einen unterbrechungsfreien Geschäftsbetrieb sorgt. Ein aktuelles IGEL-Video klärt auf.

b Desktop-Rechner, Thin Clients oder Steuerungssysteme von Maschinen und Anlagen – bekannte wie auch unbekannte Sicherheitslücken und Betriebssysteme, die aus der Wartung gefallen sind, stellen ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko dar. Endgeräte sind der Punkt, von dem aus Angreifer in die Unternehmensnetze eindringen und sich zu den Daten vorarbeiten, um Schaden anzurichten.

Ein Schutzschild, der Endgeräte immun macht

Um der Gefahr effektiv zu begegnen, ist ein grundsätzlich anderer Ansatz nötig, der gegen Angriffe immun macht: Das gehärtete Betriebssystem IGEL OS lässt sich nicht manipulieren und vereitelt dadurch Angriffsversuche schon im Ansatz. Es lässt sich sogar auf bereits infizierten Endgeräten ausführen, so dass die Weiterverbreitung von Schadsoftware im Netzwerk ab diesem Zeitpunkt zuverlässig unterbunden wird. Da die User von ihren abgeschirmten Endgeräten aus wichtige Unternehmensanwendungen weiter nutzen können, sorgt das sichere Betriebssystem für einen unterbrechungsfreien Geschäftsbetrieb selbst im Katastrophenfall.

IGEL OS benötigt nur wenige Rechnerressourcen, die Lebensdauer auch älterer Geräte steigt, der Stromverbrauch sinkt. Der mitgelieferte Hypervisor erlaubt den Betrieb von Gast-Betriebssystemen, auf die kritische Systeme zum Beispiel in der Produktion angewiesen sind. IGEL OS lässt sich auf beliebig vielen Endgeräten aus der Ferne und zentral ausrollen, aktualisieren und warten. Da es konsequent nicht nur auf Sicherheit, sondern auch Stabilität ausgelegt ist, fallen Endgeräte deutlich seltener aus. Niedrigere Hardwarekosten, weniger Aufwand bei Wartung und Support, reduzierte Ausfallzeiten und ein geringerer Energiebedarf bedeuten bares Geld und helfen Unternehmen dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Rrund 120 Partnerschaften dafür sorgen, dass IGEL OS über alle für den täglichen Betrieb erforderlichen Applikationen verfügt und darüber hinaus spezielle Lösungen für bestimmte Branchen oder Einsatzszenarien bietet. IGEL OS kann aber auch auf bestimmte Use Cases oder Benutzergruppen konfiguriert werden. Auf dem gleichen Endgerät kann sich beispielsweise eine Krankenschwester einloggen und erhält Zugriff auf für diese Benutzergruppe definierte Daten und Applikationen, während der Oberarzt auf dem gleichen Endgerät andere Zugriffsrechte erhält.

Mehr Sicherheit, weniger Komplexität, weniger Kosten: Bayer AG setzt auf IGEL OS

Mit der Einführung von IGEL OS verfolgt Nick Siepmann, OT Platform Engineer bei der Bayer AG drei Ziele: Sicherheit erhöhen, Betriebssysteme harmonisieren und die Administration der Clients vereinfachen. Da IGEL OS auch auf leistungsschwächerer Hardware problemlos läuft, kann Bayer unter anderem die Geräte, die für explosionsgeschützte Bereiche zertifiziert sind, länger nutzen.

Siepmanns Fazit lautet, „dass wir mit IGEL OS eine Plattform bereitstellen können, die sicher, zuverlässig und effizient funktioniert und zudem ressourcenschonend und geräte- sowie standortunabhängig ist.“ Das bedeutet höhere Sicherheit, geringeren Supportaufwand und eine kostengünstigere Wartung und Fehlerunterstützung aus der Ferne über die zentrale Managementkonsole IGEL UMS. So zahlt sich die Investition auf jeden Fall aus.

Kunden- und Partnerkonferenz: IGEL Now & Next im Video

Erfahren Sie mehr über IGEL OS und das „Preventative Security Model“ von unserem CEO Klaus Oestermann und CTO Matthias Haas. Lassen Sie sich von den Vorteilen inspirieren, von denen die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH profitiert und damit den sicheren Betrieb der deutschen Zwischenlager für atomare Abfälle unterstützt. Neugierig geworden? Dann schauen Sie sich das Video zur weltweiten Kunden- und Partnerkonferenz IGEL Now & Next an.

Erfahren Sie mehr Perspektiven aus der deutschen Landschaft